[Rezension] Amy on the Summerroad | Morgan Matson


Morgan Matson | Amy on the Summerroad | Seiten: 475 | Neupreis: 8,99€ | ISBN: 978-3-570-40132-3

Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch Amerika
Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...


"Ich saß auf der Eingangstreppe unseres Hauses und sah zu, wie der beigefarbene Subaru Kombi zu schnell in unsere Sackgasse gefahren kam."


Als ich auf der Suche nach Sommerbüchern war, ist mir vor allem dieses sofort aufgefallen, weil das Cover einfach sofort an Sommer und Urlaub erinnert.
Und die Geschichte hat mich auch gleich angesprochen, auch wenn man im Moment ein wenig überschwemmt wird, was Roadtrip-Romane angeht.

Von Morgan Matson habe ich bereits Vergiss den Sommer nicht gelesen und dafür volle fünf Sterne gegeben, weil es mich so gepackt hat.
Deshalb hatte ich auch damit gerechnet, dass mir Amy on the Summerroad gut gefallen würde. Was dann auch der Fall war.
Ich kam sofort in die Geschichte rein und Amy als Protagonistin war mir auch sehr sympathisch. Vor allem deswegen, weil sie nicht immer nach dem typischen Schema gehandelt hat und Amy auch kein Mädchen ist, dass sich von einem Mauerblümchen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt.
Sie brachte schon eine gute Portion Selbstbewusstsein und Ego mit, war aber nicht aufgeblasen oder eingebildet, was mir wirklich gut gefallen hat.
Obwohl sie glaubte, sich selbst verloren zu haben, als ihr Vater gestorben ist, findet sie auf der Reise immer weiter zu sich zurück und beginnt, ihr Leben wieder zu leben.

Obwohl sie zuerst überhaupt keine Lust auf diese Reise hatte, die sie mit einem fremden Jungen zusammen antreten soll, fängt sie doch bald an, das Abenteuer zu genießen.
Mit auf diesen Roadtrip hat sie eine Art Scrapbook genommen, dass ihre Mutter ihr geschenkt hat und in das sie alles Mögliche eintragen kann, von Reiserouten über Notizen, zu Fotots und Andenken.
Auszüge aus diesem Scrapbook sind auch immer wieder im Buch zu finden, was ich an sich eigentlich eine super Idee finde, weil sie dem Ganzen noch mehr Tiefe geben.
Allerdings waren die Stellen, an denen die Scrapbook-Seiten ins Buch eingefügt wurden, nicht ganz so glücklich gewählt, da sie ab und zu Sätze unterbrechen und man so etwas aus dem Lesefluss gerissen wird.

Alles in allem hat mich das Buch aber voll überzeugt und mir beim Lesen selbst Lust auf einen Roadtrip durch die USA gemacht.
Daher gebe ich fünf von fünf Sternen für Amy on the Summerroad.




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