Hallo zusammen,
heute gibt es die Rezension zu einem unglaublich tollen Buch, was ich schon ewig zu lesen vorhatte. 
Jetzt habe ich es endlich geschafft und meine Meinung dazu könnt ihr hier nachlesen ;)






In dieser Geschichte begleiten wir Noa, Tochter einer bekannten Schauspielerin, die ihre Sommerferien zusammen mit ihrer Mutter und deren besten Freund auf dem Land in einem kleinen Dorf verbringen soll, wo wirklich jeder jeden kennt.
Die drei haben ein altes, renovierungsbedürftiges Haus gemietet. 
Für Noas Mutter, die es nach all dem Luxus der Filmbranche in die Einfachheit zieht, genau das Richtige.
Schon bei ihrer Ankunft liegt eine unheimliche Stille und eine drückende Gewitterschwüle über dem Land und Noa beginnt zu ahnen, dass dieses Haus etwas wirklich düsteres verbirgt ...

Ich will gar nicht weiter auf den Inhalt dieses Buches eingehen, sondern euch nur nahe legen, es zu lesen. Ich habe es gelesen und ich habe es geliebt und ich bin fest davon überzeugt, dass es jedem anderen auch gefallen wird. 
Denn in dieser Geschichte befindet sich ein Zauber auf Worten und Emotionen und Stimmungen, der einen sofort gefangen nimmt und in die Seiten dieses Buches einsaugt. 
Man will es nicht aus der Hand legen, denn man muss unbedingt erfahren, was vor all den Jahren in diesem Haus geschehen ist. 
Warum redet die verrückte alte Greisin, die immer vor dem Haus des Bauern sitzt von Schneewittchen und dem schwarzen Prinzen? Was verbirgt Robert der Maler? Und was wissen die Dorfbewohner über die damaligen Ereignisse?
Immer tiefer geraten wir mit Noa zusammen und ein Netz auf Geheimnissen und bis zum Schuss wagen wir es nicht, aufzuatmen, da eine allseits präsente Spannung auf der ganzen Geschichte liegt.

Ich habe dieses Buch an einem Tag ausgelesen (es ist mit knapp 270 Seiten ja auch nicht wirklich dick..) und ich werde es mit Sicherheit noch ein weiteres Mal lesen und wohl auch ein drittes Mal. 
Zuerst hatte ich die leise Befürchtung zu einem Kinderbuch zu greifen, aber nach dem ersten Kapitel war ich so ergriffen von der Geschichte, dass ich nicht anders konnte, als immer weiter zu lesen. 
Isabel Abedi hat einen unglaublich tollen Schreibstil und immer wieder habe ich mir Sätze oder Passagen markiert, weil ich sie immer wieder durchgelesen habe, weil manche von ihnen teilweise schon poetischer Natur sind. 

Ich gebe diesem Buch ganz klar volle fünf Sterne, am liebsten noch mehr. 
Eine absolute Leseempfehlung, auch für diejenigen, die sonst nicht so viel mit Thrillern anfangen können.


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