[Rezension] Fünf | Ursula Poznanski



Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Rowohlt
Genre: Thriller
Seiten: 381
Neupreis: 9,99€
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Fünf
Erscheinungstermin: Februar 2012
ISBN: 978-3-499-25756-8













Klappentext:

Ein Spiel mit Namen Tod

Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...

Ursula Poznanski ist eine Autorin, auf deren Jugendbücher ich sehr viel halte. "Erebos" und "Saeculum" haben mir wirklich gut gefallen und als ich neulich zufällig einen ihrer Thriller in den Händen hielt, musste er einfach mit. 
Zuhause habe ich auch gleich angefangen, darin zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Von der ersten Seite an war die Spannung da, die Verwirrung groß und die Atmosphäre dicht. 

Unsere Protagonisten sind Beatrice und Florin, ein Ermittlerduo aus Salzburg, die mit einer Reihe bestialischer Morde konfrontiert werden. 
Den Anfang macht eine junge Frau, die ermordet auf einer Kuhweide gefunden wird und unter deren Fußsohlen Koordinaten eintätoviert sind. Diese führen die beiden auf eine Geocaching-Jagd, an deren einzelnen Stationen sie immer wieder Körperteile finden, eingeschweißt in Folie, die zu einer weiteren Leiche gehören, an denen jedoch auch Blut von der ersten Leiche klebt. 
Wie gehören die beiden zusammen? Kannten sie sich? Und wer ist der Mörder?
Die Rätsel, über die der Täter mit ihnen in Kontakt tritt, werden immer kniffliger und die Zeit scheint ihnen davon zu laufen. Denn jeder Zeuge, den sie befragen, wird kurz darauf umgebracht. 
Schließlich spitzen sich die Ermittlungen zu und die beiden Ermittler ahnen, dass sie kurz davor stehen, alle Puzzelteile zusammen fügen zu können. 

Eigentlich bin ich kein großer Thriller-Leser, für Poznanski habe ich jedoch eine Ausnahme gemacht, denn sie ist wirklich eine großartige Autorin. 
Auch bei diesem Buch wurde ich wieder nicht enttäuscht, was die Spannung und die Genialität dieser Geschichte angeht. 
Die Personen sind so dicht miteinander verwoben und doch kommt man nicht drauf, was all diese Opfer miteinander verbindet. Bis zum guten Ende tappen wir mit den Ermittlern im Dunkeln, bekommen aber immer wieder kleine Erfolge hingeworfen, wenn ein weiteres Detail aufgedeckt wurde, bis man dann  feststellt, dass es einen trotzdem nicht groß weiter bringt. 
Ich hatte großen Spaß am miträtseln und mitermitteln und den Hintergrund des Geocachings finde ich grandios gewählt. Macht wirklich Laune dieses Hobby selber auszuprobieren!

Sehr sympathisch fand ich auch das Nachwort am Ende des Buches, in dem die Autorin darauf eingeht, dass alle Orte und Koordinaten echt sind und dass es sich lohnt, selbst auf die Reise zu gesehen. Sollte ich jemals in Salzburg sein, ist das auf jeden Fall ein Punkt auf meiner Liste!

Ich kann nur sagen: Daumen hoch für diesen tollen Thriller von Erfolgsautorin U. Poznanski!
Ich bin sehr gespannt auf weitere Werke von ihr und werde mir von nun auch wohl auch ihre Thriller genauer anschauen.
Ich gebe zum Titel passend volle fünf Sterne für "Fünf", weil es wirklich eine Leseempfehlung für alle Thrillerfans ist und auch für solche, die es noch werden wollen.

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